Ärzte Zeitung, 17.08.2015

PLATOW-Empfehlung

Takkt steckt den Umbau locker weg

Der Versandhändler Takkt kommt bei seinem Konzernumbau zügig voran. Nachdem der B2B-Anbieter seine Marke Topdeq eingestellt und zum Jahresanfang den Industrieausstatter PEG verkauft hatte, kam jetzt auch das Aus für das Japan-Geschäft der Sparte Kaiser+Kraft.

Dort arbeitete der SDax-Konzern ständig unprofitabel. Auf der anderen Seite verstärkte sich Takkt bereits im Frühjahr mit dem US-amerikanischen Versandhändler Post-Up Stand, einem Spezialisten für bedruckte Werbemittel.

Anfang Juli legten die Stuttgarter erneut nach: Dieses Mal riss sich Takkt einen unmittelbaren Konkurrenten unter den Nagel: BiGDUG sei der führende Internethändler für Betriebsausstattung in Großbritannien, pries das Management den Zukauf an, die Übernahme ein Meilenstein zur Stärkung der Online-Aktivitäten.

Das Tagesgeschäft litt zum Glück nicht unter den vielen Baustellen. Bereinigt um positive Wechselkursschwankungen sowie Effekte aus Zu- und Verkäufen steigerte Takkt die Erlöse im ersten Halbjahr um 4,5% auf 506 Mio. Euro.

Das EBITDA legte dank des Ertrags aus dem PEG-Verkauf sogar um 13,6% auf 78,4 Mio. Euro zu. Der Umsatz soll organisch um 3 bis 5% zulegen. Für 2016 ist damit ein KGV von 14 zu erwarten. Neu-Investoren setzen den Stopp bei 13,70 Euro.

Chance: *** Risiko: *** ISIN: DE0007446007

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10241)
Organisationen
PEG (139)
Takkt (6)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »