Ärzte Zeitung, 07.09.2015

PLATOW-Empfehlung

Aurubis nähert sich Allzeithoch mit Kupfergeschäft

Bei der Hamburger Kupferhütte Aurubis endet das Fiskaljahr 2014/15 in etwa vier Wochen (per 30.9.). Schon jetzt gilt als sicher, dass diese Zwölfmonatsperiode als eine der erfolgreichsten in die Firmengeschichte eingeht.

Hierzu haben die hohen Weiterverarbeitungslöhne für das rote Metall beigetragen, die derzeit auf dem Markt realisiert werden können.

Diese sind aufgrund der hohen Nachfrage nach den Produkten des MDax-Konzerns deutlich gestiegen. Der Kupferpreis, der auch anlässlich der Konjunktursorgen in China gesunken ist, hat dabei kaum einen Einfluss auf den Nettogewinn der Hanseaten.

Vielmehr gilt er als durchlaufender Posten, da auch die Einkaufspreise für das Metall niedrig sind.

Aktuell ist anzunehmen, dass sich der Gewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2014/15 mehr als verdoppelt und einen Betrag von 4,66 Euro erreicht. In den kommenden beiden Perioden könnte sich der Wert leicht erhöhen, woraus sich ein 2015/16er-KGV von zwölf und ein 2016/17er-KGV von elf errechnet.

Damit ist der Titel, der momentan in der Nähe seines Allzeithochs notiert, weiterhin ein Kauf. Die 2015/16er-Dividendenrendite lässt sich auf 2,6 Prozent taxieren. Anleger kaufen mit Stopp bei 44,85 Euro.

Chance: *** Risiko: ** ISIN: DE0006766504

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10241)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »