Ärzte Zeitung, 14.09.2015

PLATOW-Empfehlung

GEA könnte demnächst wieder durchstarten

In den vergangenen zwölf Monaten war uns die Aktie des Maschinen- und Anlagenbauers GEA Group stets zu hoch bewertet.

Nach Kursverlusten von phasenweise über 30 Prozent seit dem April-Hoch sehen wir die Zeit gekommen, diese Einschätzung zu überprüfen, zumal der MDax-Titel jetzt um 32,50 Euro notiert.

Diese Zone erwies sich im Vorjahr stets als verlässliche Unterstützung. Und siehe da: Die Aktie ist mit einem 2016er-KGV von 16 und einer Dividendenrendite von 2,2 Prozent zwar immer noch kein Schnäppchen, für geduldige Anleger aber eine Überlegung wert.

Denn die Probleme, die den Absturz mitverursacht haben, sind überwiegend vorübergehender Natur: Der Konzernumbau verursacht einmalige Kosten (zuletzt 134 Millionen Euro im 2. Quartal), das starke Vorjahr mit diversen Großaufträgen lässt die aktuelle Geschäftsentwicklung blass aussehen und schlägt sich auch in Rückgängen beim Auftragseingang nieder.

Aber die strategische Marschrichtung stimmt: GEA wird noch stärker auf die Nahrungsmittelindustrie ausgerichtet, die Organisation verschlankt und technologische durch Übernahmen (zuletzt drei Käufe im Q2) geschlossen.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10151)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »