Ärzte Zeitung online, 30.12.2008

Bundeszentrale propagiert Entwöhnungskurse für Raucher

KÖLN (akr). Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hält umfangreiche Angebote für Raucher bereit, die zum Beginn des neuen Jahres den Vorsatz fassen, nikotinabstinent zu werden. Für Raucher, die eine Entwöhnung unvorbereitet beginnen, ist die Rückfallgefahr höher. Deshalb empfiehlt die BZgA Aufhörwilligen, sich von Experten beraten zu lassen.

Bundeszentrale propagiert Entwöhnungskurse für Raucher

Foto: Anyka ©www.fotolia.de

Unter der Internet-Adresse www.rauchfrei-info.de finden Interessierte ein kostenloses, interaktives Ausstiegsprogramm, das sie über 21 Tage begleitet. Wer bereits alleine aufgehört hat, kann quereinsteigen. Teilnehmer erhalten Tipps und Anleitungen, etwa zur Entspannung und Steigerung der körperlichen Aktivität. Nutzer können Materialien bestellen, die sie bei der Entwöhnung unterstützen, etwa das Start-Paket zum Nichtrauchen mit Informationen, Minzpastillen, "rauchfrei"-Ansteckern und -Tischaufstellern sowie einem Relax-Ball für die Hände. Außerdem können Interessierte Angebote für Gruppenkurse in der ganzen Bundesrepublik abrufen.

Individuelle Hilfe finden Raucher beim Beratungstelefon der Bundeszentrale, das unter der Nummer 0180 5 31 31 31 zu erreichen ist (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, andere Preise bei Mobilfunkanbietern möglich).

Weitere Informationen unter www.rauchfrei-info.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »