Ärzte Zeitung, 30.01.2009

Umsatzrückgang in Praxen für Physiotherapie

BOCHUM (ava). Nicht nur Arztpraxen sind in Deutschland durch sinkende Umsätze in ihrer Existenz bedroht. Auch die rund 33 000 Physiotherapiepraxen stehen vor ernsten wirtschaftlichen Problemen. Ihr durchschnittlicher Gesamtumsatz ist innerhalb von fünf Jahren um 7,6 Prozent zurückgegangen.

Mit starken Folgen: Es werden weniger Vollzeitkräfte beschäftigt und, auf Investitionen in der Praxis wird verzichtet. Das belegt die Wirtschaftlichkeitsumfrage des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK). "Ohne Privatpatienten müssten viele Praxen schließen", so IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger.

Die Umfrage-Daten besagen aber auch, dass die Physiotherapeuten dennoch auf Qualität und hochwertige Behandlung setzen. Um den Umsatzrückgang aufzufangen, bieten Praxen mittlerweile Präventions- und Wellnessleistungen an. Mehr als ein Drittel der Praxen haben ein ausgegliedertes Gewerbe für Prävention angemeldet. Die Umsätze für Prävention und Wellness machen bislang aber nur 3,3 Prozent aus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »