Ärzte Zeitung online, 24.07.2013

Studie

Internetnutzer sorgen sich um ihre Daten

PRISM, das gigantische Ausspähprogramm des US- Geheimdienstes verunsichert scheinbar auch die deutschen Internetnutzer. Zwei Drittel der Webnutzer glauben, dass ihre Daten im Netz eher (39 Prozent) oder völlig (27 Prozent) unsicher sind.

So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.

Gerade einmal zwei Prozent der Webnutzer sagen, dass ihre Daten im Internet sehr sicher sind, 27 Prozent halten sie dort für sicher.

Verglichen mit den Zahlen aus 2011 zeige sich ein deutlicher Vertrauensverlust, berichtet der Branchenverband. Vor zwei Jahren hätten sich nur etwas mehr als die Hälfte der Internetnutzer (55 Prozent) Sorgen um ihre Daten gemacht.

Zwölf Prozent hätten angegeben, ihre Daten seien im Netz völlig unsicher, 43 Prozent hätten sie als eher unsicher bezeichnet.

"Die Zahlen sind ein Alarmsignal. Der BITKOM hat seit Bekanntwerden der Ausspähaktionen schnellstmögliche und größtmögliche Transparenz gefordert und vor einem Vertrauensverlust gewarnt. Die Internetnutzer wollen und brauchen Klarheit und Wahrheit", sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. (eb)

Topics
Schlagworte
Internet und Co. (1089)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »