Ärzte Zeitung online, 01.03.2017

Buchtipp

Analog-Tipps für die digitale Resilienz

NEU-ISENBURG. Wer das Gefühl hat, nicht mehr selbstbestimmt zu handeln, sondern von seinem Smartphone und anderen elektronischen Geräten ferngesteuert zu werden, lebt scheinbar modern.

Der Medienprofessor Gerald Lembke zeigt in seinem Buch "Im digitalen Hamsterrad" kokettierend Wege auf, wie man die digitale Mobilität sinnvoll ausgestalten kann.

In 15 Episoden werden die auffälligsten Unsinnigkeiten der ausgerufenen "digitalen Revolution" unterhaltsam aufs Korn genommen.

Es wird Zeit für ein Digitales Manifest, so Lembke. Handlungsempfehlungen sollen den analogen Leser in einem verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Lösungen bestärken – für ein selbstbestimmtes und glückliches Berufs- und Privatleben, so der Autor.

Also: Gesunde Selbsterhaltung bedarf der digitalen Resilienz. (eb)

Gerald Lembke; Im digitalen Hamsterrad – Ein Plädoyer für den gesunden Umgang mit Smartphone & Co.; medhochzwei Verlag, 2016, 160 Seiten, ISBN 978-3-86216-302-1; 19,99 Euro

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Selbst Ärzte schätzen Wirksamkeit falsch ein

Sogar Hautärzte unterschätzen die Schutzwirkung von Sonnencremes, wenn diese ungünstig dargestellt wird, d. h. nicht mit LSF. Dabei kann eine einfache Faustregel helfen. mehr »

Pflegeberufe müssen attraktiver werden

Alterung der Gesellschaft, wachsende Zahl der Pflegebedürftigen und Zunahme der Pflegepersonalbelastung: Auf ihrer Konferenz suchen die Gesundheitsminister derzeit nach Antworten auf diese Probleme. Dabei geht es auch um die Attraktivität des Pflegeberufes. mehr »

Es bleibt der Wunsch nach besseren Daten

Welche Kriterien sollen für die Nutzenbewertung der individuellen Krebstherapie gelten? Wird das Gesundheitssystem überfordert? Eine Debatte beim Hauptstadtkongress. mehr »