Ärzte Zeitung, 18.07.2008

High-Tech-Equipment für Orthopädie und Sportmedizin

Mikro-Klinik in München wirbt um Privatpatienten

MÜNCHEN (sto). Akute und degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, Muskel- und Sehnenverletzungen sowie Gelenkbeschwerden und Sportverletzungen - das ist das Be-handlungsspektrum mit dem vor kurzem eine der modernsten Praxiskliniken Europas an den Start gegangen ist.

 High-Tech-Equipment für Orthopädie und Sportmedizin

Klinikchef ist der Mannschaftsarzt der deutschen Fußball-Elf, Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.

Foto: Kaya

In München hat der Orthopäde und Sportmediziner Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, bekannt als Mann-schaftsarzt des FC Bayern und der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, das MW-Zentrum für Orthopädie & Sportmedizin, kurz "Mikro-Klinik", eröffnet. Zum Leistungsspektrum der Klinik gehören auch Leistungsdiagnostik, Prävention sowie die Behandlung auch mit biologischen und homöopathischen Arzneimitteln.

Die Praxisklinik, die Selbstzahlern und Privatpatienten aus der ganzen Bundesrepublik und dem Ausland offen steht, ist in einem historischen Gebäude in der Innenstadt der bayerischen Landeshauptstadt untergebracht.

Das MW-Zentrum für Orthopädie & Sportmedizin ist mit High-Tech-Medizin ausgestattet. Mehr als 200 Kilometer Kabel wurden verlegt, um vom Kernspintomographen bis zum Laptop, vom Ultraschallgerät bis zum digitalen Röntgensystem alle Geräte miteinander zu vernetzen. "Gesundheitseinrichtungen stehen zunehmend unter Druck und brauchen neue Konzepte, um sich am Markt langfristig behaupten zu können", erklärte Geschäftsführer Dr. Peter Görlich. Dabei seien einerseits die medizinische Qualität und der Einsatz neuester Medizintechnik ausschlaggebend, andererseits müssten die Ärzte aufs Engste miteinander zusammenarbeiten.

Im MW-Zentrum für Orthopädie & Sportmedizin seien deshalb mit Orthopädie, Innerer Medizin, Radiologie und Physiotherapie alle notwendigen Fachbereiche unter einem Dach vertreten. Damit alle relevanten medizinischen Daten jederzeit zur Verfügung stehen, arbeitet die Praxisklinik mit einer Datenbank, in der alle Befunde elektronisch gelagert werden. Der E-Health-Spezialist InterComponent-Ware (ICW) liefert dafür mehrere Anwendungen, die die Arbeitsabläufe und die Kommunikation innerhalb der Einrichtung und mit externen Leistungserbringern, wie der Universität Regensburg, unterstützen.

Zu den Investoren der Klinik gehört der Unternehmer und SAP Mitbegründer Dietmar Hopp. Die Einrichtung habe das Potenzial, neue Standards zu setzen, erklärte er.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »