Ärzte Zeitung online, 12.09.2008

Wegberger Klinik-Chef bleibt nach Skandal mit sieben Toten in Haft

MÖNCHENGLADBACH (dpa). Der ehemalige Chef der Klinik Wegberg bei Mönchengladbach, an der sieben Patienten durch Behandlungsfehler gestorben sein sollen, bleibt in Untersuchungshaft. Das hat das Mönchengladbacher Landgericht am Donnerstag beschlossen.

Dem 52 Jahre alten Mediziner wird in drei Fällen Körperverletzung mit Todesfolge, in vier Fällen fahrlässige Tötung und in 60 Fällen Körperverletzung vorgeworfen. Er sitzt seit Mitte April hinter Gittern.

Ob und wann er vor Gericht muss, hat das Landgericht noch nicht entschieden. Seine Anwälte hatten geltend gemacht, dass keine Fluchtgefahr bestehe. Das Gericht war der Überzeugung, die Untersuchungshaft sei wegen der Schwere der Tatvorwürfe gerechtfertigt. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft.

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