Ärzte Zeitung online, 30.12.2008

Tote Frau liegt tagelang unbemerkt in Toilette einer Weimarer Klinik

WEIMAR/ERFURT (dpa). Im Weimarer Sophien- und Hufelandklinikum hat eine junge Frau tagelang unbemerkt tot in einer Toilette gelegen. Ein Wachmann hatte die 20-Jährige in der Nacht zum Dienstag auf einem Herren-WC für Behinderte gefunden.

Die Sprecherin der Erfurter Staatsanwaltschaft, Anette Schmitt, bestätigte am Dienstag einen Bericht des Radiosenders Antenne Thüringen. Die junge Frau wurde in der Psychiatrie am Klinikum stationär behandelt und war am 22. Dezember als vermisst gemeldet worden.

Im Moment gebe es keine Anhaltspunkte für einen gewaltsamen Tod, sagte Schmitt. Die genaue Todesursache könne aber erst die Obduktion klären.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »