Ärzte Zeitung online, 13.02.2009

Notleidende Kliniken bekommen 3,5 Milliarden mehr - Mehr Pflegepersonal

BERLIN (dpa). Die finanziell notleidenden Kliniken bekommen in diesem Jahr eine Finanzspritze von rund 3,5 Milliarden Euro. Der Bundesrat beschloss am Freitag in Berlin eine lange umstrittene Finanzreform. Lohnsteigerungen werden mit rund 1,3 Milliarden Euro zur Hälfte von den Kassen bezuschusst.

Innerhalb von drei Jahren sollen 17 000 neue Pfleger eingestellt werden. Ein Sparbeitrag fällt weg. Ein Teil der Budget-Steigerung hätten die 2100 Kliniken wegen der Koppelung an die Lohnentwicklung auch ohne Gesetz verbucht.

Lesen Sie dazu auch:
Experte: Trotz Reform droht bis 2020 zehn Prozent der Kliniken Aus

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »