Ärzte Zeitung, 23.03.2009

Magenband-Op als Kassenleistung möglich

Neu-Isenburg (bü). Solange keine entsprechende Empfehlung des Gemeinsamen Bundesausschusses vorliegt, dürfen gesetzliche Krankenkassen Kosten, die durch eine ambulante Magenband-Operation entstanden sind, nicht übernehmen.

Die Krankenkasse darf allerdings stationär vorgenommene Operationen dieser Art nicht generell ablehnen. Dies geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts hervor. Da es Krankenhäusern "nicht generell verboten ist, neue Behandlungsmethoden auf Kosten der Krankenkassen anzuwenden, solange der Bundesausschuss keine negative Beurteilung abgegeben hat".

Die Methoden müssen aber dem "allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse genügen, und Krankenhausbehandlung muss erforderlich sein".

Az.: B 1 KR 2/08 R

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »