Ärzte Zeitung, 20.04.2009

Medikamentenfehler auf Intensivstationen

WIEN (ars). Bei jedem dritten Patienten auf Intensivstationen passieren einer Studie zufolge Medikamentenfehler: An einem Tag erhielten 441 von 1328 Patienten die falsche Arznei oder gar keine, es kam zu Missgeschicken bei Dosierung, Zeitpunkt oder Art der Verabreichung - in Summe 861 Mal. Gründe waren nach Einschätzung der Ärzte und Schwestern zuviel Arbeit, Stress oder Müdigkeit. Forscher aus Wien hatten auf 113 Stationen in 27 Ländern nachgefragt (BMJ 338, 2009, b814).

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (10851)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »