Ärzte Zeitung, 21.01.2010

US-Militär investiert in deutsches Krankenhaus

MAINZ (dpa). Die US-Streitkräfte planen einen Neubau ihres größten Militärkrankenhauses außerhalb der USA im pfälzischen Weilerbach. Dies teilte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) nach einem Gespräch mit dem Oberkommandeur des US-Heeres in Europa, General Carter F. Ham, am Donnerstag in Mainz mit.

Das neue Hospital soll die alte Militärklinik in Landstuhl ersetzen. Geplant seien Investitionen von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Die politische Entscheidung falle "voraussichtlich im Februar", teilte die Staatskanzlei mit.

2008 hatte das US-Militär noch erklärt, das 1953 erbaute Krankenhaus für rund 277 Millionen Euro (405 Millionen US-Dollar) ausbauen zu wollen. Ein Umzug auf das ehemalige US-Munitionsdepot in Weilerbach hat den Vorteil, dass es an den US-Flugplatz Ramstein angrenzt und nicht - wie jetzt - kilometerweit entfernt ist.

Das Hospital Landstuhl ist die zentrale medizinische Anlaufstelle für US-Militärs und deren Familien in Europa, im Nahen Osten und Afrika.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »