Ärzte Zeitung online, 29.10.2010

Tarifeinigung für Unikliniken im Südwesten

STUTTGART (dpa). Bei den Tarifverhandlungen für die rund 24 000 Beschäftigten der Unikliniken in Baden-Württemberg ist am späten Donnerstagabend eine Einigung erzielt worden.

Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Stuttgart mitteilte, haben sich die Parteien auf Lohnerhöhungen und eine attraktivere Altersteilzeit für Pfleger sowie Angestellte in der Verwaltung und anderen Bereichen der Kliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm geeinigt. Erst am Mittwoch waren dort wegen Warnstreiks rund 400 Operationen ausgefallen.

Wie Verdi am Abend mitteilte, sollen die Angestellten im Dezember eine Einmalzahlung von 200 Euro bekommen. Auszubildende erhalten 50 Euro. Außerdem bekommen die Beschäftigten ab Januar kommenden Jahres 40 Euro mehr, Azubis 50 Euro mehr.

Von April an sollen die Bezüge dann um 2,0 Prozent steigen. Hiervon ausgenommen sind die Bezüge der Auszubildenden. Die Laufzeit endet im März 2012. Noch bis Mitte November können die Tarifparteien Einspruch erheben.

"Unter diesen Umständen ist das das Maximum, was wir erreichen konnten", sagte Verdi-Verhandlungsführer Günter Busch nach dem Ende der dritten Verhandlungsrunde am Abend. Die Parteien einigten sich auch auf einen gleitenden Übergang in die Rente für Beschäftigte ab 60 Jahren - mit einem Zuschuss des Arbeitgebers.

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Klinik-Management (11023)

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