Ärzte Zeitung online, 14.04.2011

Marburger Bund und Helios einigen sich auf neuen Tarifvertrag

BERLIN (dpa). Rund 4000 Ärzte an 36 privaten Helios-Kliniken erhalten rückwirkend zum 1. Januar drei Prozent mehr Geld. Das ist das Ergebnis einer Tarifeinigung zwischen dem Helios-Konzern und der Ärztegewerkschaft Marburger Bund.

Zum 1. März 2012 werden die Gehälter nochmals um 2,4 Prozent erhöht, wie beide Seiten nach monatelangen Verhandlungen am Donnerstag in Berlin mitteilten.

Künftig werden auch die Nachtdienste für die Ärzte höher vergütet. Der Zuschlag für Nachtarbeit beträgt ab Mai 15 Prozent des Stundenentgelts der jeweiligen Entgeltgruppe.

Ebenfalls zum 1. Mai 2011 erhalten die Ärzte für jede Stunde Bereitschaftsdienst zwischen 21 und 6 Uhr einen Zuschlag von 15 Prozent des Stundenentgelts, wie der Marburger Bund mitteilte.

Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2012. Noch am Montag waren mehr als 1200 Ärzte in Krankenhäusern der Helios-Gruppe in einen mehrstündigen Warnstreik getreten.

Die Helios-Kliniken-Gruppe gehört zum Fresenius-Konzern. Sie unterhält 63 Krankenhäuser, darunter 20 Rehabilitationskliniken, mit insgesamt 18.500 Betten. Helios beschäftigt rund 33.000 Mitarbeiter.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »