Ärzte Zeitung, 20.04.2011

Kliniken müssen als Arbeitgeber attraktiver werden

KIEL (di). Kliniken müssen sich als attraktive Arbeitgeber positionieren, um im Arbeitsmarkt zu bestehen. Diese Forderung erhob die Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein, Petra Thobaben.

In der Mitgliederversammlung des Verbandes in Kiel mahnte Thobaben dafür neben eigenen organisatorischen Maßnahmen der Kliniken auch eine nachhaltige Finanzierung der Klinikleistungen an. Nur so könne den Beschäftigten eine Bezahlung geboten werden, die den Herausforderungen der Arbeit mit hoher Verantwortlichkeit rund um die Uhr angemessen ist.

Thobaben bezeichnete den Weg der immer extremeren Leistungsverdichtung für Ärzte und Pflegekräfte als Sackgasse. Schleswig-Holsteins Kliniken leiden zum Teil unter einem Fachkräftemangel, der zu einer stärkeren Belastung für das vorhandene Personal führt. Thobaben sieht diese Entwicklung als Folge jahrzehntelanger Spar- und Deckelungsgesetze.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11032)
Organisationen
KGSH (63)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »