Ärzte Zeitung, 18.07.2011

Thiem-Klinikum will weitere Zentren auf- und ausbauen

COTTBUS (ami). Das größte Krankenhaus Brandenburgs, das Carl-Thiem-Klinikum (CTK) Cottbus setzt auf Zentrenbildung.

Das betonte die Chefin des Klinikums Heidrun Grünewald anlässlich der Zertifizierung des Prostata- und des Darmkarzinomzentrums durch ein Institut der Deutschen Krebsgesellschaft.

Mit den beiden Zentren habe für das Carl-Thiem-Klinikum "ein spannender Prozess der noch stärkeren Orientierung auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Klinikum begonnen", so Grünewald. Ganz wichtig sei es, dass damit Grenzen zwischen den Sektoren überschritten werden.

"Eine neuartige Vernetzung entsteht. Das ist gut und sinnvoll für die Patienten und das Gesundheitssystem gleichermaßen, denn es wird damit effektiver und damit auch kostengünstiger", so Grünewald weiter.

Grünewald kündigte an, dass bestehende Zentren am Carl-Thiem-Klinikum ausgebaut und außerdem weitere gebildet werden sollen. Das sei keine Frage des Trends in der Medizin, sondern der richtige Weg zu besserer Versorgungsqualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitssystem.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11266)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »