Ärzte Zeitung online, 25.07.2011

Brandenburgs Kliniken profitieren vom Konjunkturpaket II

POTSDAM (ami). Die Krankenhäuser in Brandenburg haben vom Konjunkturpaket der Bundesregierung profitiert. 25 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II wurden nach Angaben des märkischen Gesundheitsministeriums für Investitionen im Krankenhausbereich eingesetzt.

"Das Geld ist gut angelegt - zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung und zur Stärkung der Wirtschaftskraft in der Region", so Gesundheitsstaatssekretär Daniel Rühmkorf. Er bekräftigte, dass die Entwicklung der Krankenhäuser ein wichtiger Schwerpunkt Brandenburger Gesundheitspolitik sei.

Von der Gesamtförderung von 25 Millionen Euro finanzierte der Bund 18,75 und das Land Brandenburg 6,25 Millionen. Die Träger der Krankenhäuser steuerten weitere 9,7 Millionen Euro Investitionsmittel bei. Die Gelder flossen an vier Standorte.

Die Spreewaldklinik am Standort Lübben erhielt rund 1,68 Millionen Euro Fördermittel für die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes, in dem die zentrale Krankenpflegeschule untergebracht ist. Sie gilt nun laut Ministerium als eine der modernsten Krankenpflegeschulen des Landes Brandenburg.

Das Krankenhaus in Lauchhammer hat 4,5 Millionen Euro Fördermittel unter anderem für ein klinisches Mutter-Kind-Zentrum mit Neubau der Geburtsklinik und für die Modernisierung der geriatrischen Pflegeabteilung eingesetzt.

Im Potsdamer Ernst von Bergmann Klinikum wurde das Bettenhaus mit rund zehn Millionen Euro Fördermitteln saniert. An den Neuruppiner Kliniken ist die Kardiologische Klinik im Mai neu eröffnet worden, nachdem mit 8,8 Millionen Euro Fördermitteln umgebaut und saniert worden war.

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