Ärzte Zeitung online, 26.07.2011

NRW: Neues Therapiezentrum für Ex-Häftlinge

OBERHAUSEN (dpa). Als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen eine Einrichtung für aus der Sicherungsverwahrung entlassene und weiter gefährliche Ex-Häftlinge geschaffen.

NRW: Neues Therapiezentrum für Ex-Häftlinge

Stacheldraht vor der JVA in Oberhausen: Das Therapiezentrum nimmt Ende August seinen Betrieb auf.

© dpa

Das streng gesicherte, gefängnisähnliche Therapiezentrum in Oberhausen soll Ende August nach einem Probebetrieb bezogen werden. Bis zu 18 psychisch gestörte Ex-Straftäter sollen unterkommen können.

Bis Anfang 2011 war dort eine Haftanstalt für 80 Insassen, die für 1,2 Millionen Euro umgebaut wurde. Vor allem wurden die Sicherungssysteme verstärkt.

Auch die Zellen sind größer. Träger ist der Landschaftsverband Rheinland (LVR), der das Projekt am Dienstag vorstellte. Grundlage ist das Therapieunterbringungsgesetz.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »