Ärzte Zeitung, 21.08.2011

In NRW-Kliniken sind 34.000 Ärzte beschäftigt

KÖLN (iss). In den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern hat im vergangenen Jahr die Zahl der Ärzte stärker zugenommen als die der behandelten Patienten.

In den 404 Kliniken - neun weniger als 2009 - waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes insgesamt 34.000 Ärzte beschäftigt, ein Zuwachs um 3,5 Prozent.

Sie behandelten fast 4,2 Millionen Patienten vollstationär, 1,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Entgegen der Entwicklung in den Vorjahren legten die Häuser im vergangenen Jahr auch beim Pflegepersonal zu. Hier gab es einen kleinen Anstieg von knapp einem Prozent auf 96.444.

Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. Theodor Windhorst warnt vor einer Fehlinterpretation der Arztzahlen. Man müsse die Arbeitstunden zählen, nicht die Ärzte.

"Der Umfang der geleisteten Arbeit wächst nicht in gleichem Maße wie die Zahl der Beschäftigten", sagt er. Der Anteil der Ärztinnen und Ärzte, die in Teilzeit arbeiten, nehme zu, so Windhorst.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »