Ärzte Zeitung, 10.01.2012

Kliniken dürfen Skoliose ambulant behandeln

BERLIN (af). Menschen mit bestimmten Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliose) können sich seit Jahresbeginn ambulant in spezialisierten Krankenhäusern zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung behandeln lassen.

Einen entsprechenden Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) hat das Gesundheitsministerium bestätigt.

Die Aufnahme der Skoliose in den Paragrafen 116b SGB V bedeutet, dass ihre Behandlung ab 2013 unter die spezialfachärztliche Versorgung fällt. Deren Regeln werden derzeit ausgearbeitet.

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