Ärzte Zeitung, 10.01.2012

Kliniken dürfen Skoliose ambulant behandeln

BERLIN (af). Menschen mit bestimmten Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliose) können sich seit Jahresbeginn ambulant in spezialisierten Krankenhäusern zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung behandeln lassen.

Einen entsprechenden Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) hat das Gesundheitsministerium bestätigt.

Die Aufnahme der Skoliose in den Paragrafen 116b SGB V bedeutet, dass ihre Behandlung ab 2013 unter die spezialfachärztliche Versorgung fällt. Deren Regeln werden derzeit ausgearbeitet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »