Freitag, 25. Mai 2012
Ärzte Zeitung, 08.02.2012

Vivantes will Nachwuchs früh an sich binden

Der Berliner Klinikkonzern investiert in berufliche Vorbildung von Jugendlichen.

BERLIN (ami). Der größte kommunale Klinikkonzern Deutschlands, Vivantes in Berlin, geht neue Wege in der Nachwuchsgewinnung.

 Der Konzern mit neun Krankenhäusern, ambulanter Reha und mehreren Pflegeheimen in der Hauptstadt engagiert sich für die Berufsvorbildung jugendlicher Migranten.

Gemeinsam mit der Deutschen Telekom, dem Berliner Wohnungsunternehmen degewo und drei Schulen aus dem Problembezirk Neukölln hat Vivantes die Zukunftsakademie Gropiusstadt gegründet. Das Netzwerk soll Schüler ab der siebten Klasse frühzeitig auf das Berufsleben vorbereiten und dem Klinikunternehmen so auch Nachwuchs sichern.

"Als größtes Berliner Gesundheitsunternehmen werden wir auch in Zukunft viele Fachkräfte benötigen. Gleichzeitig haben immer mehr Schulabgänger Schwierigkeiten, die Ausbildungsanforderungen zu erfüllen. Dieser gesellschaftlichen Realität müssen wir uns stellen", so Ulrich Söding, Leiter des Institutes für berufliche Bildung im Gesundheitswesen (IbBG) von Vivantes.

Er zeigte sich überzeugt, dass die Zukunftsakademie Gropiusstadt ein Projekt sei, von dem alle Beteiligten profitieren.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Gewinn für Betriebe und Jugendliche

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

"Ärzte Zeitung" und AOK suchen einen Landarzt

"Landarzt gesucht" - unter diesem Motto suchen die "Ärzte Zeitung" und der AOK-Bundes­verband für die Gemeinde Woldegk in Mecklenburg einen neuen Hausarzt. Im Interview sprechen der AOK-Chef und der Chef von Springer Medizin über die Hintergründe. mehr »

Bundestag bringt Organspendereform durch

Trotz der zuletzt gewachsenen Kritik: Das Parlament hat die Organspendereform abgesegnet. Nun wird aus der Zustimmungs- eine Entscheidungslösung - und die Kliniken müssen neue Bedingungen erfüllen. mehr »

Ein Jahr nach EHEC: "Viele Ärzte haben gar nicht gemeldet"

Viel wurden die Behörden während der EHEC-Epidemie gescholten. Doch auch an der Basis, bei den Ärzten, lief nicht alles rund. Im Interview zieht der Chef-Epidemiologe vom Robert Koch-Institut, Professor Gérard Krause, Lehren und spricht über selbst ernannte Experten. mehr »