Ärzte Zeitung, 05.03.2012

Überdurchschnittliche Klinik-Qualität im Nordosten

SCHWERIN (di). Nur wenige Hinweise auf weitere Qualitätsverbesserungen liefern die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (KGMV) schließt daraus, dass die Behandlungsqualität in den Häusern gut ist.

Insgesamt wurden in Mecklenburg-Vorpommern 83.893 Fälle nach einem bundesweit einheitlichen Raster erfasst. Zu 247 Fällen wurde im strukturierten Dialog im jeweiligen Krankenhaus eine kritische Anfrage zu deren Qualitätsergebnissen gestellt.

Zu 104 Ergebnissen erhielten die Krankenhäuser von den Expertenkommissionen des Landes Hinweise zur Verbesserung der Qualität. Nur in drei Fällen mussten in einem weiterführenden Gespräch mit dem zuständigen Arzt des Krankenhauses Zielvereinbarungen zur Verbesserung der Qualität getroffen werden.

Mit diesen Ergebnissen liegt der Nordosten nach KGMV-Angaben bundesweit im vorderen Bereich. Das Qualitätsniveau ist nach Ansicht KGMV-Geschäftsführer Wolfgang Gagzow bemerkenswert, weil die Zahl der erfassten Behandlungen jährlich um mehrere Tausend neu einbezogener Fälle steigt.

Der Geschäftsführer führt das Ergebnis auf den Einsatz der Krankenhausmitarbeiter zurück. Insgesamt behandeln die Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr rund 406 000 Patienten stationär.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Vier von zehn Diabetes-Fälle ließen sich verhindern

Durch Abspecken von drei bis sechs Kilo in der Bevölkerung ließen sich 40 Prozent der Diabetesfälle verhindern. mehr »

Lücken in der Hausarztmedizin wachsen

Gegenläufige Trends kennzeichnen die Bundesärztestatistik für 2016: Die Zahl der Ärzte erreicht ein neues Rekordhoch. Doch der Zuzug ausländischer Ärzte kompensiert die Probleme der Überalterung kaum. mehr »

Früherkennung mit einem Atemzug

Ein neuer Test zur Früherkennung von Lungenkrebs misst kleinste Veränderungen in der Zusammensetzung der Atemluft. Das von Forschern des Max-Planck-Instituts entwickelte Verfahren könnte das Diagnoseverfahren vereinfachen. mehr »