Ärzte Zeitung, 14.05.2012

Czaja soll in Charité-Aufsichtsrat

BERLIN (ami). Der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) soll in den Aufsichtsrat von Deutschlands größter Universitätsklinik Charité Berlin.

Das fordert Charité-Chef Professor Karl Max Einhäupl. Er will sich dafür persönlich bei der Berliner Landesregierung einsetzen.

"Ich werde versuchen zu überzeugen, dass es für translationale Forschung von Vorteil ist, wenn der Gesundheitssenator im Aufsichtsrat der Uniklinik sitzt", sagte Einhäupl am Rande einer Fachtagung an der Charité.

Im Charité-Aufsichtsrat sind traditionell zwei Senatoren vertreten. Den Vorsitz hat Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres (SPD) inne. Mitglied ist auch Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos für SPD).

Für eine Aufnahme Czajas in das Gremium ist eine Gesetzesänderung nötig. Daher ist kurzfristig keine Änderung zu erwarten.

Der Schritt erscheint aber sinnvoll mit Blick darauf, dass die Uniklinik mit drei klinischen Standorten in Berlin für die Krankenhausplanung des Landes, die in Czajas Hoheitsgebiet liegt, von großer Bedeutung ist.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »