Ärzte Zeitung online, 15.06.2012

Riesiger Klinik-Umzug in Ulm

ULM (dpa). Ohne Probleme ist am Freitag in Ulm einer der größten Krankenhaus-Umzüge in der Geschichte Baden-Württembergs über die Bühne gegangen.

Riesiger Klinik-Umzug in Ulm

Eine Klinik zieht um - Rettungswagen helfen.

© Stefan Puchner / dpa

Dies teilte ein Sprecher der Universitätsklinik mit. Der Transport der 118 Patienten sei reibungslos verlaufen. Die Verlegung habe rund viereinhalb Stunden gedauert.

Damit verlief der Umzug schneller als geplant. Denn: Es mussten weniger Patienten verlagert werden als ursprünglich angenommen.

Teils schwer kranke Patienten und wertvolles medizinisches Gerät mussten vom alten Standort der Chirurgie quer durch die Stadt in einen Neubau transportiert werden. 38 Krankentransportfahrzeuge waren im Einsatz.

Patienten der Intensivstation wurden von einem Notarzt begleitet. Uniklinik, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk, Stadtverwaltung und Polizei hatten den Umzug ein halbes Jahr geplant, vier Jahre lang wurde gebaut.

Der Betrieb in dem 240 Millionen Euro teuren neue Klinikgebäude - das so viel Platz wie vier Fußballfelder bietet - lief ohne Schwierigkeiten an, berichtete der Sprecher weiter.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (10853)
Organisationen
DRK (604)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »