Ärzte Zeitung, 25.06.2012

Rhön-Übernahme durch Fresenius stockt

BAD HOMBURG (dpa). Bei der geplanten Übernahme des Konkurrenten Rhön-Klinikum kommt der Gesundheitskonzern Fresenius nur langsam voran. Am Montagmittag hatten die Rhön-Eigner erst 29,4 Prozent der Anteile angeboten, wie Fresenius in Bad Homburg bei Frankfurt mitteilte.

Das Unternehmen hat mit Unterstützung des Rhön-Gründers Eugen Münch wie auch des Rhön-Managements den Eigentümern 22,50 Euro pro Aktie geboten, was mehr als 50 Prozent über der damaligen Börsennotierung liegt. Die Erklärungsfrist für die Aktionäre läuft am Mittwoch um 24 Uhr ab.

Das Geschäft kommt nur zustande, wenn 90 Prozent plus eine Aktie angedient werden und außerdem die Kartellbehörden zustimmen.

Mit dem Deal entstünde der größte deutsche Krankenhauskonzern. Die Commerzbank rechnet nach einer am Montag veröffentlichten Analyse mit mindestens 92 Prozent Zustimmung unter den Aktionären.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »