Ärzte Zeitung, 21.09.2012

Boni

DKG nimmt Abschied von Leistungsmenge

BERLIN (jvb). Mindestmengen für ärztliche Leistungen sollen nicht mehr allein Kriterium für Bonuszahlungen an Chefärzte sein.

Das hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) in einer Vorstandsitzung beschlossen, wie die "Ärzte Zeitung" auf Anfrage erfuhr.

Daher werden nun die Chefarzt-Musterverträge geändert. Das Erreichen von Leistungsmengen könne aber nach wie vor einer von vielen Faktoren sein, an denen sich Boni bemessen. Es komme aber auch auf Versorgungsqualität oder Entlassmanagement an, so ein Sprecher.

Eine erfolgs- und leistungsabhängige Bezahlung von Chef- und zunehmend auch von Oberärzten ist nach dem Transplantationsskandal in Göttingen und Regensburg verstärkt in die Kritik geraten.

Daraufhin hatte die DKG angekündigt, die Musterverträge für Chefärzte zu überarbeiten. Anstatt rein ökonomischer sollen nun qualitätsorientierte Kriterien an Bedeutung gewinnen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »