Ärzte Zeitung, 25.10.2012

Schmerzbehandlung

Investition verbessert Versorgung

KÖLN (iss). Investitionen in eine optimierte Schmerzbehandlung im Krankenhaus lohnen sich. Das professionelle Schmerzmanagement verbessert die Versorgung der Patienten, ohne die Kliniken finanziell stark zu belasten.

Zu diesem Ergebnis kommt das Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster nach der Analyse von Daten aus sechs münsterischen Kliniken. Danach konnte die Schmerzversorgung am ersten Tag nach der Operation ohne zusätzliche Arzneimittelkosten verbessert werden.

Ingesamt kostet die Implementierung von Maßnahmen für ein strukturiertes Schmerzmanagement eine Klinik rund 15.000 Euro, so das Aktionsbündnis.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »