Ärzte Zeitung, 21.11.2012

Offenbach

Hessen springt Klinikum finanziell bei

OFFENBACH. Um die gesundheitliche Versorgung trotz des geplanten Verkaufs des Klinikums Offenbach zu sichern, bekommt die Stadt Hilfe vom Land.

Wie es in einer Mitteilung des Landes Hessen heißt, wurde vereinbart, dass die Stadt dem Klinikum 90 Millionen Euro zuweist, um die Zahlungsfähigkeit der Klinik sicherzustellen.

Hessen will zudem weitere 40 Millionen Euro zur Verfügung stellen - dieser Finanzspritze müssen allerdings noch das Wiesbadener Finanzministerium und das Ministerium des Inneren zustimmen.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, wird die Stadt einen externen Bevollmächtigten benennen, der sich um das Verkaufsverfahren kümmern soll.

Nach Angaben des Offenbacher Bürgermeisters und Klinikdezernenten Peter Schneider, sollen die Bewerber im Verkaufsverfahren auch an der Sicherung der Arbeitnehmerrechte gemessen werden.

Mit seinen 2300 Mitarbeitern, darunter 300 Ärzte und 900 Mitarbeiter im Pflegedienst, ist das Klinikum der größte Arbeitgeber der Stadt. Der Umsatzerlös liegt 2012 bei etwa 163,5 Millionen Euro. (ine)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

Massive Technik-Pannen behindern Ärztetag

Lahmes Internet, lautstarke Beschwerden: Technik-Probleme machen den Teilnehmern des Ärztetages arg zu schaffen. Auf einen Techniker wartete BKÄ-Präsident Montgomery zunächst vergebens. mehr »