Ärzte Zeitung, 03.04.2013

Rasante Entwicklung

Immer mehr ambulante Op

WIESBADEN. Die Zahl der ambulanten Operationen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht.

In deutschen Krankenhäusern kamen 2011 knapp 1,9 Millionen Menschen unters Messer, ohne dass sie danach in der Klinik bleiben mussten. Das berichtete das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden.

2002 waren nur 576.000 frisch Operierte direkt nach dem Eingriff nach Hause gegangen.

"Besonders stark war der Zuwachs dabei im Jahr 2004, nachdem die gesetzlichen Regelungen zu ambulanten Operationen geändert wurden", berichtete Destatis-Mitarbeiter Thomas Graf.

Insgesamt nehmen 61 Prozent der insgesamt mehr als 2000 Krankenhäuser in Deutschland ambulante Operationen vor.

Nicht enthalten ist in diesen Daten die Zahl der ambulanten Operationen, die von Belegärzten im Krankenhaus durchgeführt werden. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »