Ärzte Zeitung, 08.07.2013

Klinik-Umfrage

Pauschalen in der Psychiatrie werden genutzt

BERLIN. Elf Prozent der psychiatrischen Fachkrankenhäuser und knapp 21 Prozent der Allgemeinkrankenhäuser nutzen bereits das pauschalierende Entgeltsystem in der Psychiatrie (PEPP) oder führen es in diesem Jahr noch ein.

Das geht aus den Ergebnissen des am Freitag veröffentlichten "Psychiatrie Barometers" des Deutschen Krankenhausinstitutes (DKI) hervor. Ab 2015 müssen die Krankenhäuser verbindlich auf das neue System umsteigen.

Rund 40 Prozent der befragten Klinikverwaltungen gab an, bereits vor der offiziellen Einführung dafür optieren zu wollen.

Hauptgründe für den frühen Einstieg waren erwartete Lerneffekte und ein verbesserter Ausgleich von Mehr- und Mindererlösen bei Abweichungen vom Budget. Mindererlöse würden nach dem neuen System zu 95 Prozent ausgeglichen gegenüber 20 Prozent nach dem alten Verfahren.

Argumente, sich gegen den vorzeitigen Start zu entscheiden, waren Unklarheiten bei den Leistungsdefinitionen und den Abrechnungsbestimmungen. (af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »