Ärzte Zeitung, 23.10.2013

NRW

Zwei neue Standorte für die Forensik

KÖLN. In Nordrhein-Westfalen stehen zwei weitere Standorte für forensische Kliniken fest. Auf dem ehemaligen Zechengelände "Haltern ½" in Haltern und der Fläche "Victoria I/II" in Lünen entstehen zwei Neubauten für jeweils 150 psychisch kranke Straftäter.

Die eingehende Prüfung habe ergeben, dass die dort ausgewählten Flächen am besten geeignet seien, sagte Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne).

Die neuen Kliniken seien notwendig, weil in den Landgerichtsbezirken Essen und Dortmund ein erheblicher Mangel an Unterbringungsplätzen bestehe. In NRW sollen bis 2020 insgesamt 750 zusätzliche Behandlungsplätze in fünf forensischen Kliniken geschaffen werden.

Im Landgerichtsbezirk Münster steht der Standort Hörstel bereits fest. In den Bezirken Bonn und Wuppertal sind die Prüfungen noch nicht abgeschlossen. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »