Ärzte Zeitung online, 13.03.2014

Rhön

Klinikverkauf kostet Gewinn

Die Rhön-Klinikum AG hat vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 vorgelegt: Demnach ist der Gewinn etwas gesunken. Dafür wurden mehr Patienten versorgt als im Jahr zuvor.

BAD NEUSTADT A. D. SAALE. Personalabbau und Beratungsaufwendungen im Zuge des Klinikenverkaufs an Helios haben bei der Rhön AG 2013 einen Gewinnrückgang bewirkt.

Während sich der Umsatz im letzten Jahr alter Konzernstruktur um fünf Prozent auf 3,0 Milliarden Euro verbesserte, gab es operativ (EBITDA) einen Rückgang um sechs Prozent auf 275 Millionen Euro. Nach Steuern fiel der Konzerngewinn vorläufigen Geschäftszahlen zufolge um drei Prozent auf 90 Millionen Euro.

Angesichts der noch nicht abgeschlossenen strukturellen Neuordnung habe man sich für 2014 keine Umsatz- und Ergebnisziele gesetzt, heißt es.

Die Rhön-Aktionäre sollen für den Klinikverkauf an Helios eine Sonderdividende erhalten. Angaben zufolge will Rhön 1,7 Millionen Euro ausschütten. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »