Ärzte Zeitung online, 28.03.2014

Charité

Dekanin dementiert Rücktrittsgedanken

BERLIN. Die Dekanin der Berliner Uniklinik Charité Professor Annette Grüters-Kieslich weist Spekulationen über ihren Rücktritt im Zusammenhang mit der Drittmittelaffäre zurück. "Ich trete nicht zurück und treibe gemeinsam mit dem Vorstand die Aufklärung der Dinge voran", erklärte Grüters-Kieslich am Freitag.

Die Spekulationen kamen auf, weil der kaufmännische Leiter bis zum Abschluss der vom Aufsichtsrat veranlassten Tiefenprüfung von seinen zentralen Aufgaben entbunden wurde.

Knapp 35 Millionen Euro nicht ausgegebene Overheadpauschalen aus Drittmitteln sollen an Europas größter Uniklinik falsch verbucht worden sein.

Das Ergebnis der Tiefenprüfung wird Anfang Juni zur nächsten Aufsichtsratssitzung erwartet. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »