Ärzte Zeitung, 08.08.2014

Lippstadt

Viele besiedelte Frühchen haben Klinik verlassen

KÖLN. Im Evangelischen Krankenhaus Lippstadt sind weitere Frühchen, die mit einem zweifach resistenten E.coli (2MRGN) besiedelt sind, von der Intensivstation für Frühgeborene entlassen worden. Von den ursprünglich 14 besiedelten kleinen Patienten sind noch vier auf der Station.

Ein Frühchen war an einer Infektion infolge der Besiedelung gestorben. Ein zweites Kind, das später erkrankt war, ist nach Angaben der Klinik gesundheitlich stabil. Bei der Suche nach der Ursache des Ausbruchsgeschehens tappt das Krankenhaus weiter im Dunkeln.

Bisherige Untersuchungen haben noch keine weiterführenden Ergebnisse zum konkreten Verbreitungsweg des Keims geliefert. Für die neonatologische Intensivstation gilt weiter ein Aufnahme-Stopp. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »