Ärzte Zeitung, 08.08.2014

Lippstadt

Viele besiedelte Frühchen haben Klinik verlassen

KÖLN. Im Evangelischen Krankenhaus Lippstadt sind weitere Frühchen, die mit einem zweifach resistenten E.coli (2MRGN) besiedelt sind, von der Intensivstation für Frühgeborene entlassen worden. Von den ursprünglich 14 besiedelten kleinen Patienten sind noch vier auf der Station.

Ein Frühchen war an einer Infektion infolge der Besiedelung gestorben. Ein zweites Kind, das später erkrankt war, ist nach Angaben der Klinik gesundheitlich stabil. Bei der Suche nach der Ursache des Ausbruchsgeschehens tappt das Krankenhaus weiter im Dunkeln.

Bisherige Untersuchungen haben noch keine weiterführenden Ergebnisse zum konkreten Verbreitungsweg des Keims geliefert. Für die neonatologische Intensivstation gilt weiter ein Aufnahme-Stopp. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »