Ärzte Zeitung, 10.02.2015

Klinikmanagement

UKSH bleibt bei Kündigung der DRK-Verträge

KIEL. Das UKSH will die umstrittene Kündigung mit den DRK Schwesternschaften Kiel und Lübeck nicht zurücknehmen.

Rückendeckung dafür erhielt UKSH-Chef Professor Jens Scholz nach einer Anhörung im Kieler Landeshaus von Politikern der regierenden Koalition von SPD, Grünen und SSW.

Die Opposition und Gewerkschaften sowie das DRK kritisierten die Entscheidung. Es geht um 770 Pflegekräfte und 220 Auszubildende, die bislang über einen Gestellungsvertrag zwischen DRK und UKSH in der Uniklinik eingesetzt werden.

Das UKSH bietet ihnen nun Tarifverträge zu gleichen Konditionen an, will aber die Kosten für den Dienstleister - mehrere hunderttausend Euro - sparen.

Das DRK geht davon aus, dass viele Betroffene sich nicht am UKSH bewerben und damit ein "Pflegenotstand" hervorgerufen wird. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »