Ärzte Zeitung, 08.06.2015

Schleswig-Holstein

Einigung bei Landesbasisfallwert

KIEL. Nach langen Verhandlungen haben sich Krankenkassen und Krankenhäuser in Schleswig-Holstein auf den Landesbasisfallwert für 2015 geeinigt. Er wird um rund 73 Euro auf 3190,81 Euro angehoben und ist damit so hoch wie in neun anderen Bundesländern.

Die Klinikseite hatte einen höheren Wert angestrebt und wollte zunächst das Schiedsamt entscheiden lassen. Dazu kam es nicht, weil die Tarifsteigerungen für das Personal, weniger stark ausfielen als bei den Verhandlungen von Klinikseite kalkuliert.

Mit den weniger stark steigenden Kosten war ein wichtiges Argument der Kliniken für eine höhere Anhebung entfallen, so dass man auf das Schiedsamt verzichtete und den Kompromiss "zähneknirschend", wie die Krankenhausgesellschaft (KGSH) sich ausdrückte, akzeptierte.

Die KGSH hält die Grundlage für die Berechnung der Steigerungsraten aber nach wie vor für zu niedrig. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »