Ärzte Zeitung, 01.09.2015

2017

Kliniken erwarten "Katastrophenjahr"

BERLIN. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) erwartet für das kommende Jahr wachsende Defizite in der stationären Versorgung. Das werde ein "Katastrophenjahr", zitiert die "Rheinische Post" vom Montag die DKG.

Mit ursächlich sei die geplante Krankenreform, die den Kliniken weitere Mittel zu entziehen drohe. Grund dafür sei die Kürzung des bisher gezahlten Versorgungszuschlags, was zu Mindereinnahmen von rund 500 Millionen Euro führen werde.

Dies sei weit mehr als für Personalfördermaßnahmen zur Verfügung gestellt würden. Die DKG erwartet für das laufende Jahr eine Unterdeckung von 2,5 Milliarden Euro.

Ein Milliarde Euro an Verlusten entstehe in der ambulanten Notfallversorgung. (HL)

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