Ärzte Zeitung, 19.11.2015

Sachsen

Mehr als eine Million Klinikpatienten

KAMENZ. In Sachsens Krankenhäusern sind 2014 knapp 1.004.000 Patienten behandelt worden. Im Vergleich zu 2013 entspricht dies einer Steigerung von lediglich 0,1 Prozent, wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte.

Die Quote lag bei 248 Behandlungsfällen je 1000 Einwohner. Im Schnitt blieben die Patienten 7,5 Tage in der Klinik. Deutlich mehr als die Hälfte der Patienten (61 Prozent) wurden 2014 in die Fachabteilung Innere Medizin beziehungsweise Chirurgie eingewiesen.

Die Bettenauslastung in Sachsens Kliniken stieg von 2013 auf 2014 um 0,3 Prozentpunkte auf nun 78,8 Prozent. Die höchste Auslastung (92,5 Prozent) wurde in den Fachabteilungen für Psychiatrie und Psychotherapie verzeichnet. (lup)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »