Ärzte Zeitung, 23.09.2016

Krebs

Ende der deutsch-dänischen Tumor-Kooperation

FLENSBURG. Dänische Tumorpatienten können ab 2017 voraussichtlich nicht mehr die Strahlentherapie im Flensburger Malteser St. Franziskus-Hospital nutzen. Ein seit 2002 bestehender Kooperationsvertrag wurde jetzt von der Region Syddanmark gekündigt.

Das Malteser-Krankenhaus hat nach eigenen Angaben bislang rund 200 dänische Patienten im Jahr behandelt. Sie sollen künftig im dänischen Vejle behandelt werden, wo die Kapazitäten nicht ausgelastet sind. Der erwartete Umsatzausfall liegt für Flensburg bei rund 850.000 Euro pro Jahr. Ein nachgebessertes Flensburger Angebot sah Konditionen auf deutschem GKV-Niveau vor. Ein Unterschreiten dieses Niveaus lehnte das Krankenhaus ab. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »