Ärzte Zeitung, 30.11.2016

Qualitätsmonitor

Patienten landen zu oft in falscher Klinik

BERLIN. Viele Herzinfarkt-Patienten in Deutschland werden laut einer Studie der Krankenkasse AOK nicht optimal versorgt. Rund 40 Prozent der Krankenhäuser, die 2014 Herzinfarkte behandelten, verfügten nicht über ein Herzkatheterlabor, das für die Versorgung von akuten Infarkten der Standard sein sollte.

Das ergab der "Qualitätsmonitor 2017" des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) und des Vereins Gesundheitsstadt Berlin, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Hochgerechnet bekommen knapp 22 000 Patienten pro Jahr keine optimale Versorgung, heißt es. (dpa)

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11266)
Bedarfsplanung (625)
Organisationen
AOK (7073)
Krankheiten
Herzinfarkt (2824)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »