Ärzte Zeitung App, 26.08.2014

Medizinprodukte

Kritik an Methoden des IQWiG

BERLIN. Der Bundesverband Medizintechnologie hält eine Nutzenbewertung von Medizinprodukten für richtig, fordert aber ein differenziertes Vorgehen nach Risikoklassen.

Im Unterschied zu Arzneimitteln müsse auch berücksichtigt werden, dass es beim Einsatz von Medizintechnik auf die Qualifikation des anwendenden Arztes ankomme.

Deutliche Kritik wurde bei einem vom Branchenverband organisierten Seminar an einem Methodenpapier des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen zur Nutzenbewertung geübt.

Der Aspekt der Patientenzufriedenheit komme darin nicht vor, so der Gesundheitsökonom Professor Axel Mühlbacher. Es werde nicht transparent gemacht, wie die verschiedenen Endpunkte einer Nutzenbewertungsstudie gewichtet werden. (HL)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »