Ärzte Zeitung, 26.09.2014

Wittgenstein-Preis

 Hörimplantate-Forscherin ausgezeichnet

INNSBRUCK. Dr. Ingeborg Hochmair, CEO des österreichischen Hörimplantate-Herstellers MED-EL, ist nach Unternehmensangaben mit dem Ludwig Wittgenstein-Preis 2014 der Österreichischen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet worden.

Schon seit 1975 arbeite und forsche Hochmair zusammen mit ihrem Ehemann an Lösungen für Gehörlose und habe so die erste Implantation eines mikroelektronischen Mehrkanal-Cochleaimplantats im Jahr 1977 ermöglicht.

Bis heute hätten mehr als 100.000 Menschen von dieser Medizinproduktelösung profitiert. Der Ludwig Wittgenstein-Preis werde alle zwei Jahre an Forscher für außergewöhnliche Leistungen vergeben.

Die Forschungen müssen dabei in Österreich stattgefunden haben. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Vier von zehn Diabetes-Fälle ließen sich verhindern

Durch Abspecken von drei bis sechs Kilo in der Bevölkerung ließen sich 40 Prozent der Diabetesfälle verhindern. mehr »

Patientenakte wird zum Herzstück der Digitalisierung

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will bei der Digitalisierung weiter aufs Tempo drücken. Die elektronische Patientenakte wird dabei zum Motor der Vernetzung. mehr »

Lücken in der Hausarztmedizin wachsen

Gegenläufige Trends kennzeichnen die Bundesärztestatistik für 2016: Die Zahl der Ärzte erreicht ein neues Rekordhoch. Doch der Zuzug ausländischer Ärzte kompensiert die Probleme der Überalterung kaum. mehr »