Ärzte Zeitung online, 08.07.2014

Philips

Medizintechniksparte verfehlt Vorgaben

AMSTERDAM. Der Elektrokonzern Philips läuft in seinem wichtigen Geschäft mit Medizintechnik den Vorgaben hinterher und krempelt die Abteilung gehörig um.

Spartenchefin Deborah DiSanzo verlässt das Unternehmen und bekommt keinen Nachfolger. Stattdessen sollen die einzelnen Geschäftsfelder künftig direkt an Konzernchef Frans van Houten berichten, der für die Arbeit seiner umsatzstärksten Sparte deutliche Worte fand: "Die Leistung unseres Healthcare Sektors ist enttäuschend", sagte er laut Mitteilung am Dienstag.

Für das gerade abgeschlossene zweite Quartal rechnet van Houten in der Sparte vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) nur mit 220 Millionen Euro Gewinn. Im zweiten Halbjahr solle der Gewinn zumindest im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Medizintechnik (954)
Unternehmen (10923)
Organisationen
Philips (184)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »