Ärzte Zeitung, 07.08.2015

Unternehmen

Siemens richtet Medizintechnik neu aus

MÜNCHEN/ERLANGEN. Siemens reagiert mit einer Neuausrichtung des Medizintechnik-Geschäfts auf veränderte Anforderungen im weltweiten Gesundheitsmarkt. Zukünftig soll die Tochter, die gerade erst verselbstständigt wurde, in sechs Regionen und sechs sogenannte Business Areas gegliedert werden.

Ziel sei unter anderem eine stärkere Kundenausrichtung, sagte der Chef von Siemens Healthcare, Bernd Montag, in einem internen Interview der Mitarbeiterzeitung "Healthcare Insights". Dank der Bündelung von Funktionen und einer flacheren Hierarchie könne man zudem flexibler auf Marktveränderungen reagieren.

Über die geplante Neuausrichtung hatten zuvor die "Nürnberger Nachrichten" berichtet. Zu den Business Areasdiesen gehören demnach die Bildgebung sowie die Bereiche Ultraschall, Therapie, Labordiagnostik, das Geschäft mit kleineren Geräten und als sechstes Geschäftsfeld der Service.

Als Wachstumsfelder hat das Unternehmen die Themen Therapie, molekulare Diagnostik und Services im Blick. "In der Therapie wollen wir unsere starke Position in der Radiologie und in den bildgebenden Techniken weiter ausbauen.

Deshalb stärken wir unser bestehendes Portfolio und setzen auf strategische Partnerschaften", sagte Montag in dem Interview. (dpa)

Topics
Schlagworte
Medizintechnik (919)
Unternehmen (10805)
Organisationen
Siemens (561)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »