Ärzte Zeitung, 15.10.2015

Drägerwerk

Aktie stützt ab

LÜBECK. Der Medizintechnikhersteller Drägerwerk AG hat seine Jahresprognose 2015 gesenkt. Sondereffekte wie Abschreibungen auf Forderungen und Vorräte sowie Rückstellungen hätten im 3. Quartal zu einem Verlust geführt, so Dräger in einer Ad-hoc-Mitteilung.

An der Börse sorgte die Meldung am Mittwoch für einen Kurssturz von zeitweise fast 18 Prozent.

Der Umsatz sei im 3. Quartal hauptsächlich aufgrund positiver Wechselkurseffekte um zwei Prozent auf 604 Millionen Euro gestiegen. Für die ersten neun Monate werden auf Basis vorläufiger Zahlen sieben Prozent mehr Umsatz gemeldet und in etwa eine schwarze Null beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT).

Für das Gesamtjahr erwartet Dräger jetzt ein währungsbereinigtes Umsatzplus zwischen einem und drei Prozent sowie eine EBIT-Marge zwischen 2,5 und 4,5 Prozent. (cw)

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