Ärzte Zeitung, 01.12.2016

Medizintechnik

Philips peilt strahlenfreie Operationen an

HAMBURG. Der medizinische Fortschritt soll keine Grenzen kennen. Das Medizintechnikunternehmen Philips arbeitet nach eigenem Bekunden daran, bei Operationen am Herzen oder Gehirn ohne Röntgenstrahlung auszukommen. Bis 2026, so die Firmenvision, soll die Strahlendosis auch bei diesen komplizierten Eingriffen auf Null reduziert werden. "Die Strahlendosis konnte in den letzten Jahren deutlich reduziert werden; aber es gibt bis heute keine Lösung, darauf komplett zu verzichten. Wir bei Philips sind bereits auf dem Weg und entwickeln Methoden und Anwendungen, sodass in zehn Jahren keiner mehr der schädlichen Röntgenstrahlung ausgesetzt sein muss - weder Patient noch Arzt noch OP-Personal", erläutert Dr. Timo Paulus, Leiter Innovation und Geschäftsentwicklung, die Vision von Philips.

Um die Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen, drehe Philips an verschiedenen Stellschrauben: "Die Technik ist in der Medizin unaufhörlich auf dem Vormarsch. Das machen wir uns zunutze. Im Fokus stehen für uns eine weitere Verbesserung der Bildqualität und die Ausschöpfung aktueller IT-Entwicklungen", erklärt Paulus. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So ticken Amokläufer

Narzissten, Querulanten, Rächer: Amoktäter fallen meistens schon vor der Tat auf. Um Taten verhindern zu können, gibt es jetzt eine Anlaufstelle für Eltern, Lehrer und Mitschüler. mehr »

Wann droht Ärger mit Kassen und Patienten?

Gehören Zeitvorgaben aus der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) mit auf die Rechnung? Die Antwort steht, wie so oft, im Kleingedruckten der GOÄ. mehr »

Begünstigen Antidiabetika eine Herzinsuffizienz?

Bis zu zwei Prozent der über 60-Jährigen in Deutschland leiden gleichzeitig an Diabetes und Herzinsuffizienz. Wie beide zusammenhängen, haben mehrere Studien analysiert. mehr »