Ärzte Zeitung online, 01.10.2013

Praxisnetze

Wie sag' ich's dem Patienten? Mehrwert durch Training

Ein Ärztenetz im Bergischen Land setzt auf konsequentes Kommunikationstraining für jeden Arzt und jede MFA aus den teilnehmenden Praxen. Die Investition lohnt sich, so der Tenor. Mit den Patienten klappt es jetzt besser, so das Fazit.

Von Rebekka Höhl

Wie sag' ich's dem Patienten? Mehrwert durch Training

Bei jedem Arzt- respektive MFA-Patienten-Kontakt die richtigen Sätze in der richtigen Tonlage zu finden, das ist das Ziel des Kommunikationstrainings im Praxisnetz Bergischland.

© Rudie/fotolia.com

REMSCHEID. Das Anspruchsdenken der Patienten ist heute ein anderes. Und Patienten sind auch viel schneller gereizt als noch vor einigen Jahren - etwa wenn sie einmal länger auf einen Termin warten müssen.

Diese Beobachtung hat nicht nur das Praxisteam von Allgemeinmedizinerin Martina Wetter gemacht.

Die Ärztin selbst kennt die Probleme der modernen Zeit, wenn sich die Auswirkungen auch eher am Empfang, als im Behandlungszimmer zeigen: Viele Patienten stünden unter Stress.

Ein anderes Problem ist laut Wetter die Diskrepanz zwischen dem, was der kranke Patient benötigt, dem, was das Kassensystem bereitstellen kann und dem, was sich der Patient an Leistung wünscht.

Auch deshalb hat sich das Arztnetz Bergischland e.G., zu dem auch die Gemeinschaftspraxis von Martina Wetter und Dr. Henning Peiseler in Remscheid gehört, entschieden, innerhalb des Netzes die Medizinischen Fachangestellten (MFA) und Ärzte noch einmal in Sachen Kommunikation zu schulen.

Welche Werkzeuge die Ärzte dafür einsetzen, und welchen Mehrwert sie damit gemeinsam schaffen, lesen Sie exklusiv in der App ...

 

Jetzt gleich lesen ...Jetzt gleich lesen ...

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »