Ärzte Zeitung online, 09.02.2010

ABDA startet Pilotprojekt für sichere Arzneimittel

BERLIN (nös). Die Bundesvereinigung der deutschen Apothekerverbände (ABDA) will ein Pilotprojekt zur sicheren Authentifizierung von Arzneimitteln starten. Erprobt werden soll eine neue Technik mit Matrixcodes, teilte die ABDA am Dienstag in Berlin mit.

Derzeit sei man noch dabei, Apotheken, Hersteller und den Großhandel für das Projekt zu gewinnen, sagte ABDA-Sprecher Christian Splett der "Ärzte Zeitung". "Unsere Türen stehen offen", sagte er mit Blick auf die potenziellen Partner. Starten könne man erst, wenn eine "kritische Masse" an Teilnehmern erreicht sei. Bei der ABDA plant man, dass sich etwa 15 Hersteller, Unternehmen aus dem Großhandel sowie viele Apotheken beteiligen werden.

In dem Projekt sollen Arzneimittel mit einem 2-D-Datamatrixcode codiert werden. Dahinter verbirgt sich eine Seriennummer, die eindeutig einem Hersteller zugeordnet werden kann. In dem Code enthalten sind Angaben der ABDA auch die Pharmazentralnummer (PZN), die Chargennummer des Arzneimittels und dessen Verfallsdatum.

Bei der Abgabe der Packung wird das Arzneimittel per Scan authentifiziert. Über ihre Software können die teilnehmenden Apotheken außerdem aktuelle Informationen, wie etwa Rückrufe, auslesen. Patientenspezifische Daten sollen nicht gespeichert werden, versichert die ABDA.

Topics
Schlagworte
Praxis-EDV (3754)
Arzneimittelpolitik (6907)
Organisationen
ABDA (697)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »